Historische Tsubas

Historische Tsubas

Durch die Entscheidung, dass die Katana, das Gebrauchsschwert ab der Mitte des 14. Jahrhunderts mit der Schneide nach oben, dem Griff nach vorne zeigend getragen wird und die Kampftechnik darauf abgestimmt ist, ergaben sich weitreichende Anforderungen an die Tsuba, dem Schwertstichblatt. Größe und Form mussten so gestaltet sein, dass die Katana so nah am Körper, etwas über dem breiten Gürtel nicht behindert, oder sich verhakt und doch Schutz bietet um selbst beim Kampf nicht auf die Klinge zu gelangen. Durch die Position, so zentral am Körper, nach vorne zeigend entstand für die Tsubashi = Tsubaschmiede ein enormes Gestaltungsfeld. Dies wurde durch die Geschichte je nach Epoche sehr intensiv genutzt.

Von anfangs einfachen Durchbrechungen der ältesten Tsubas, bis zu 200 Jahre zuvor, wo hauptsächlich die Funktion im Vordergrund stand, entwickelten die Krieger die Tsuba zu ihrem Statussymbol. Über die Auswahl der Motive gaben sie Auskunft über gesellschaftliche Stellung, Glauben, Rang, Geschmack. Durch den ständigen Wandel der Gestaltung, Technik, und Motive – umgesetzt durch die Tsubashi – wurde die Tsuba zu einem Zeitdokument, das wie kein anderes über die Kunst- und Kulturgeschichte sowie soziologische Veränderung Japans erzählt. Katana mit Tsuba als Blankwaffe wurden somit zu einem Buch, das verbunden mit der Schmiedetechnik erst erforscht, und immer wieder gelesen und betrachtet werden will. In vielen Sammlungen und Museen sind Tsubas als Zeitdokument zu finden.

Interessante Links:

Deutsches Kingenmuseum Solingen

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Durch die Entscheidung, dass die Katana, das Gebrauchsschwert ab der Mitte des 14. Jahrhunderts mit der Schneide nach oben, dem Griff nach vorne zeigend getragen wird und die Kampftechnik darauf abgestimmt ist, ergaben sich weitreichende Anforderungen an die Tsuba, dem Schwertstichblatt. Größe und Form mussten so gestaltet sein, dass die Katana so nah am Körper, etwas über dem breiten Gürtel nicht behindert, oder sich verhakt und doch Schutz bietet um selbst beim Kampf nicht auf die Klinge zu gelangen. Durch die Position, so zentral am Körper, nach vorne zeigend entstand für die Tsubashi = Tsubaschmiede ein enormes Gestaltungsfeld. Dies wurde durch die Geschichte je nach Epoche sehr intensiv genutzt.

Von anfangs einfachen Durchbrechungen der ältesten Tsubas, bis zu 200 Jahre zuvor, wo hauptsächlich die Funktion im Vordergrund stand, entwickelten die Krieger die Tsuba zu ihrem Statussymbol. Über die Auswahl der Motive gaben sie Auskunft über gesellschaftliche Stellung, Glauben, Rang, Geschmack. Durch den ständigen Wandel der Gestaltung, Technik, und Motive – umgesetzt durch die Tsubashi – wurde die Tsuba zu einem Zeitdokument, das wie kein anderes über die Kunst- und Kulturgeschichte sowie soziologische Veränderung Japans erzählt. Katana mit Tsuba als Blankwaffe wurden somit zu einem Buch, das verbunden mit der Schmiedetechnik erst erforscht, und immer wieder gelesen und betrachtet werden will. In vielen Sammlungen und Museen sind Tsubas als Zeitdokument zu finden.

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Deutsches Kingenmuseum Solingen